Kolonpolypen — Patienteninformation

    Kolonpolypen sind Schleimhautwucherungen im Dick- oder Mastdarm. Die meisten sind gutartig; bestimmte Typen, insbesondere adenomatöse Polypen, können sich im Laufe der Zeit zu einem kolorektalen Karzinom entwickeln. Erkennung und Abtragung im Rahmen der Koloskopie sind die Grundlage der Darmkrebsvorsorge.

    Polypentypen

    • Adenomatöse Polypen (tubulär, tubulovillös, villös) — potenziell präkanzerös
    • Serratierte Polypen — variables Krebsrisiko
    • Hyperplastische Polypen — meist geringes Risiko
    • Entzündliche oder hamartomatöse Polypen bei bestimmten Erkrankungen

    Symptome

    Die meisten Polypen verursachen keine Beschwerden und werden in einer Vorsorge-Koloskopie entdeckt. Größere Polypen können Blutung, Stuhlgangsveränderungen oder selten eine Obstruktion verursachen.

    Diagnostik und Entfernung

    Die Koloskopie ist die Methode der Wahl für Diagnose und Polypektomie. Entfernte Polypen werden histologisch untersucht; die Nachsorgeintervalle richten sich nach Anzahl, Größe und Histologie.

    Diese Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information

    Die Inhalte sind keine Diagnose- oder Behandlungsempfehlung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beurteilung. Bei anhaltenden Beschwerden wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt. Im Notfall 112 oder die nächste Notaufnahme.

    Häufig gestellte Fragen

    Wird jeder Kolonpolyp zu Krebs?
    Nein. Viele Polypen sind gutartig; das Risiko hängt von Typ, Größe und Anzahl ab. Die Abtragung in der Koloskopie ist Standard.
    Werden alle Kolonpolypen zu Krebs?
    Nein. Die meisten Polypen bleiben gutartig. Bestimmte Typen (Adenome, serratierte Läsionen) tragen jedoch ein Entartungsrisiko und werden während der Koloskopie vorsorglich entfernt.

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