Analwarzen (HPV / Condylomata acuminata)

    Analwarzen (Condylomata acuminata) sind weiche Hautwucherungen in der Perianalregion und im Analkanal, die durch humane Papillomaviren (HPV) verursacht werden. Sie sind meist schmerzlos, können aber Juckreiz, Blutung oder ein Fremdkörpergefühl verursachen. Für die Diagnose ist eine Untersuchung erforderlich.

    Symptome

    • Kleine, weiche, hautfarbene oder gräuliche Knötchen um den Anus
    • Juckreiz, Reizung oder leichte Blutung
    • Tastbare Schwellung am Anus
    • Manchmal beschwerdefrei (Zufallsbefund)

    Diagnostik

    Die Diagnose wird klinisch durch Inspektion der Perianalregion gestellt; bei Bedarf erfolgt eine Anoskopie. In ausgewählten Fällen sind Biopsie oder weitere Tests sinnvoll.

    Behandlungsoptionen

    Die Therapie richtet sich nach Größe, Anzahl und Lokalisation der Läsionen. Möglich sind topische Therapien, Kryotherapie, Elektrokoagulation, chirurgische Abtragung und laserunterstützte Verfahren. Wegen möglicher Rezidive ist eine Nachsorge wichtig.

    Diese Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information

    Die Inhalte sind keine Diagnose- oder Behandlungsempfehlung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beurteilung. Bei anhaltenden Beschwerden wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt. Im Notfall 112 oder die nächste Notaufnahme.

    Häufig gestellte Fragen

    Können Analwarzen nach der Behandlung wiederkehren?
    Ja, Rezidive sind möglich, da HPV in der umgebenden Haut persistieren kann. Nachsorgeuntersuchungen sind wichtig.
    Können Analwarzen nach der Behandlung erneut auftreten?
    Rezidive sind möglich, da HPV in der umliegenden Haut verbleiben kann. Regelmäßige Kontrollen und ggf. Partneruntersuchung sind Teil der Langzeitbetreuung.

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