Erkrankungen

    Analfissur: Wann zum Arzt?

    Aktualisiert 2026-06-094 Min Lesezeit

    Eine Analfissur ist ein kleiner Riss im Analkanal, der typischerweise stechende Schmerzen beim Stuhlgang und etwas hellrote Blutung verursacht.

    Was ist eine Analfissur?

    Es handelt sich um einen längs verlaufenden Riss der Analkanalschleimhaut, meist durch harten Stuhl. Sie kann akut oder chronisch (über mehrere Wochen) sein.

    Typische Symptome

    • Scharfer, schneidender Schmerz beim und nach dem Stuhlgang
    • Geringe Menge hellroten Blutes am Papier
    • Spasmus des Schließmuskels
    • Gelegentlich Juckreiz während der Heilung

    Wann untersuchen lassen?

    • Beschwerden über 4–6 Wochen trotz konservativer Maßnahmen
    • Wiederkehrende Fissuren
    • Untypische Lage oder Aussehen
    • Begleitende Allgemeinsymptome oder Gewichtsverlust

    Erstmaßnahmen

    Ballaststoffe, Trinken, Sitzbäder und topische Mittel sind die Basis. Chronische Fissuren können weitere medizinische oder operative Optionen erfordern.

    Diese Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information

    Die Inhalte sind keine Diagnose- oder Behandlungsempfehlung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beurteilung. Bei anhaltenden Beschwerden wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt. Im Notfall 112 oder die nächste Notaufnahme.

    Häufig gestellte Fragen

    Brauchen alle Fissuren eine Operation?
    Nein. Die meisten heilen konservativ. Eine Operation wird vor allem bei chronischen Verläufen erwogen.
    Kann eine Fissur mit Hämorrhoiden verwechselt werden?
    Ja. Schmerzen sprechen eher für eine Fissur, schmerzlose Blutung eher für Hämorrhoiden — die Untersuchung klärt.

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