Fistulotomie

    Bei der Fistulotomie wird der Fistelgang gespalten, sodass er von der Tiefe her ausheilen kann. Sie zählt zu den etabliertesten Verfahren der Fistelchirurgie.

    Auswahlkriterien

    • Niedriger oder oberflächlicher Gang
    • Ausreichende Ausgangskontinenz
    • Eindeutig identifizierte innere Öffnung
    • Kein aktiver unbehandelter Abszess

    Heilungsverlauf

    Die Wunde heilt sekundär. Wundpflege, Stuhlregulation und Kontrolltermine gehören zum Konzept; die Heilungsdauer ist individuell.

    Diese Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information

    Die Inhalte sind keine Diagnose- oder Behandlungsempfehlung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beurteilung. Bei anhaltenden Beschwerden wenden Sie sich an eine Ärztin oder einen Arzt. Im Notfall 112 oder die nächste Notaufnahme.

    Häufig gestellte Fragen

    Ist die Fistulotomie für jede Fistel geeignet?
    Nein. Hohe oder komplexe Gänge erfordern meist sphinkterschonende Alternativen.
    Wie lange dauert die Heilung?
    Sie hängt von Ganglänge und Wundgröße ab und wird bei Kontrollen beurteilt.
    Kann die Fistel wiederkommen?
    Ein Rezidiv ist bei jedem Verfahren möglich; das Risiko hängt von Anatomie und Grunderkrankung ab.

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